Symposium

13.00–16.45ZensurSymposium 

Symposium


Online, 26. März um 13.00 Uhr


Es ist an der Zeit, über visuelle Kunst und Zensur zu sprechen. Wir leben in seltsamen Zeiten und das Konzept der Zensur – das noch vor kurzer Zeit so klar und offensichtlich war – wird jetzt von Randgruppen verdreht und für ihre eigenen Bedürfnisse angeeignet. Sicher, nicht jede Stimme verdient es, gehört zu werden, aber wer verdient es, zum Schweigen gebracht zu werden, und wer kann das entscheiden? Wer die Macht hat, eine Person zum Schweigen zu bringen, zensiert somit zugleich eine ganze Gesellschaft. Wie der türkische Karikaturist Kart bei seinem Prozess sagte: Karikaturisten sind wie Kanarienvögel in einer Kohlenmine – wenn diese plötzlich nicht mehr singen, wissen wir, dass die Politik toxisch ist. Zensur gibt es in vielen Formen, von Selbstzensur bis hin zur Ermordung von Online-Charakteren, von Rechtsstreitigkeiten bis zu Inhaftierungen, von Einschüchterungen bis zur Bedrohung und Anwendung roher Gewalt. Wie denken Künstler*innen über Grenzen? Welches Verhalten ist mutig und was ist dumm, wenn sie mit einer oder mehreren dieser Bedrohungen konfrontiert werden?


Unsere Referenten berichten aus persönlichen Erfahrungen mit Zensur und werden ihre Reaktionen und die von ihnen entwickelten Strategien teilen.
Gäste: Patrick Chappatte (CH) Cartoonist, Martin Rowson (GB) Cartoonist The Guardian, Ilan Manouach (GR) Künstler/Kurator/Wissenschaftler, Xavier Löwenthal (BE) Autor/Verleger, Baris Uygur (TUR) Publizist/Cartoonist, Powerpaola (ECU/COL/ARG) Comic-Zeichnerin


Moderation: Marcy Goldberg


In Zusammenarbeit mit der Studienrichtung Illustration der HSLU – Design & Kunst


Event in Englisch


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